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06. Dezember 2022

FPÖ - Brigittenau: Hände weg vom Brigittenauer Sporn - SPÖ will Partyzone im Ruhebereich am Sporn direkt am Donauufer

Der Brigittenauer Sporn gilt als Geheimtipp für Freizeitsportler, Spaziergänger, Fischer und Ruderer. Gelegen an der Einmündung des Donaukanals vom großen Donaustrom her ist der Sporn nicht nur ein Freizeitparadies, sondern auch ein Architekturjuwel. Das im Jugendstil gehaltene ehemalige Bundesstrombauamt bildet gemeinsam mit der imposanten, von Wagner entworfenen Schemerlbrücke und der alten Remise einen architektonischen Blickfang, der in Wien seinesgleichen sucht. Dieses einmalige Ensemble wurde durch einen überdimensionierten Glas-Kubus, dem Wasserbaulabor der Boku, empfindlich gestört. FPÖ-Bezirksrat Wolfgang Aigner: „Es ist erschütternd, dass gerade die auf Nachhaltigkeit so großen Wert legende Boku an einer derart sensiblen Stelle einen phantasielosen, überdimensionierten Glas/Betonblock hingeklotzt hat. Jetzt ist dieses Ensemble optisch nachhaltig zerstört, die einmaligen Jugendstilbauten werden vom Boku-Block richtig erschlagen.“

Dem Brigittenauer Sporn droht aber auch von anderer Seite Gefahr. In der letzten Sitzung der Brigittenauer Bezirksvertretung wurde auf Initiative der SPÖ gegen die Stimmen der FPÖ die Errichtung einer „Konsumfreie Zone“ am Brigittenauer Sporn beschlossen. Las sich der Antragstext anfangs noch unverfänglich  – die Rede war von Sitzgelegenheiten, einer Toilette und einigen Sportgeräten – offenbarte die Debatte die wahren Absichten der SPÖ. Am Sporn solle eine Partyzone entstehen, weil – so die Logik der SPÖ – dort keine Anrainer durch laute Musik gestört werden können. Für den Brigittenauer Sporn in seiner bisherigen Form ist Gefahr im Verzug. Aigner begründet die Ablehnung seitens der FPÖ: „Der Sporn ist als Partyzone völlig ungeeignet. Er ist durch Öffis nicht erreichbar, es gibt keinerlei baulichen Schutz zum Donauufer hin. ‚Konsumfrei‘ heißt ja nicht, dass dort nichts konsumiert werden wird. Es werden halt selbst mitgebrachte Getränke verzehrt. Zudem ist am Sporn weit und breit keine Feuerwehr stationiert. Wir als FPÖ wollen den Sporn als das erhalten, was er derzeit ist: Eine von vielen Menschen geschätzte Grün- und Ruheoase am äußersten Spitz der Brigittenau.“

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