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03. Mai 2019

FPÖ-Ottakring Heinreichsberger: Schutzzonen entlang der U6 sind ein Muss

Zahlreiche Strafdelikte prägen den Alltag um die U6-Station Josefstädter Straße

Wie einer aktuellen Stellungnahme der LPD Wien zu entnehmen ist, kam es in der U-Bahn- und Straßenbahnstation Josefstädter Straße und in deren unmittelbarer Umgebung von 01. Jänner 2018 bis 27. Februar 2019 zu insgesamt 706 Polizeieinsätzen. „Die Einsatzgründe waren unter anderem Verkehrs- oder Personenanhaltungen, Suchtmittelhandel bzw. –besitz, Gefahrenerforschung nach SPG, Körperverletzung, Randale, Streitschlichtung und Raufhandel“, berichtet der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger.

Wäre heute vor Ort schon eine Schutzzone nach § 36a SPG, wie beispielsweise in Graz, könnte man schon jetzt Personen vor allem Minderjährige, die die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, vor strafbaren Handlungen von Personen wie Drogendealern und anderen Straftätern schützen. Mittels einer solchen Verordnung könnten Betretungsverbote bis zu 30 Tagen ausgesprochen werden. Bei Zuwiderhandeln gäbe es Geldstrafen von bis zu 500 Euro. Verschärfend könnten auch Kontrollen in unterschiedlicher Intensität, Art und zu wechselnden Zeiten gesetzt werden, um die zum Teil chaotischen Zustände im Bereich der U6-Station in den Griff zu bekommen. Dies reiche von Schwerpunktaktionen bis Fußstreifen in Zivilkleidung oder Uniform.

Diese kriminellen Handlungen finden in zahlreichen Stationen entlang der U6 statt. „Deshalb hat es nur Sinn, wenn alle betroffenen angrenzenden Bezirke sich gemeinsam für die Schutzzonen aussprechen. Die jeweiligen Bezirksvorsteher sind aufgefordert, sich über die Bezirksgrenzen hinweg zu verständigen und diese notwendige Verordnung bei der Sicherheitsbehörde zu beantragen. Schutzzonen sind notwendig, damit Familien, Kinder und Senioren sich wieder angstfrei in Zonen öffentlichen Raums aufhalten können“, fordert Heinreichsberger und kündigt in diesem Zusammenhang eine Anfrage im nächsten Bezirksparlament in Ottakring an, die klären soll inwieweit der Herr Bezirksvorsteher die Umsetzung dieser notwenigen Maßnahme unterstützen wird.

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