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26. August 2019

FP-Heinreichsberger: Öko-Experten bestätigen die Forderungen der BI „Pro Wilhelminenberg 2030“ und FPÖ-Ottakring

Stadt muss Verbauung von Grünland sofort stoppen

„Wie heute der größten Tageszeitung zu entnehmen ist, hat Wien fast ein Viertel (23 %) seiner Grünflächen verloren“, bedauert der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger, die dramatische Entwicklung.

Der massive Zuzug von rund 320.000 Menschen seit 2001 und damit die weitreichende Verbauung und Versiegelung von Böden hat nicht nur zur Vernichtung von Grünflächen und Bäumen, sondern auch zur Zunahme von Hitzetagen geführt. Besonders Ottakring ist von dieser Veränderung betroffen und gilt als einer der hauptbetroffenen Hitze-Bezirke in Wien. Diese verheerende Entwicklung attestiert nicht nur die kürzlich von der Stadt vorgestellte Hitzekarte, sondern wird nun auch von Öko-Experten wie Elisabeth Moser-Marzi und Naturwachtchef Tony Rei bestätigt.

Besonders perfide und ineffektiv wird auch die Verschwendung von Trinkwasser in hohem Maße gesehen, bringt doch das Aufstellen von Sprühnebel-Anlagen an einigen Hotspot im Hinblick auf Klimaschutz nichts. Heinreichsberger kündigt daher für die kommende Bezirksvertretungssitzung eine diesbezügliche Anfrage an und möchte anhand der Hasnerstraße in Ottakring Antworten insbesondere auf folgende Fragen: Was hat die dreiviertelstündige Präsentation „coole Straße“ in der Hasnerstraße gekostet? Mit welchen Verkehrsmitteln (Transportmitteln) wurden die Bänke, Pflanzen, Rollrasen, Sprühnebel-Anlagen und dergleichen zu dem Ort der Präsentation, Höhe Hasnerstraße 56, gebracht? Wer zahlt die Kosten, insbesondere die Kosten für das wertvolle versprühte Trinkwasser? Welcher Temperaturrückgang ist in welchem Umfang bei einem solchen Projekt zu erwarten? Wie viele „coole Straße“- Projekte werden im Bezirk im Sommer 2020 etabliert?

In diesem Zusammenhang fordert die FPÖ-Ottakring den sofortigen Baustopp des Monsterbauprojekts in der Gallitzinstrasse 8-16 und der maßlosen Verbauung am Wilhelminenberg, die eine weitere Zerstörung des Erholungs- und Naturraumes bedeutet. Zur Erinnerung: Das in Aussicht gestellte Bauprojekt in der Gallitzinstrasse 8 - 16 zeichnet sich durch eine extreme, standortfremde Überdimensionierung (Bauklasse III statt Bauklasse I und bis zu 70% Flächenverdichtung statt ortsüblicher 25% Flächenverdichtung) aus.

„Abermals erwartet die Ottakringer Bevölkerung angesichts dieser durch die Hitzekarte und Öko-Experten bestätigten Tatsachen von der Ottakringer Bezirks- und der Wiener Stadtregierung - unter Einbindung der Bezirksbevölkerung - die Ausarbeitung eines für den Bezirk angepassten, effektiven Klimaschutzprogramms und damit einen Weg weg von Bauspekulation hin zu effektiven Klimaschutzmaßnahmen, um damit einen stärkeren kommunalen Beitrag zu Klimaschutz auf Bezirksebene zu erreichen“, so Heinreichsberger abschließend.

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